FRÄNKISCH – REGIONAL – MODERN K U N S T D I E B E G E I S T E R T
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Gabi Weinkauf

Gabi Weinkauf

Gabi Weinkauf über ihre Arbeitsweise und einzelne Werke:

Fundstücke aus dem aktuellen Tagesgeschehen, Alltagsgegenstände oder erlebte Situationen bilden häufig den Ausgangspunkt für meine künstlerische Auseinandersetzung. Geschichten zwischenmenschlicher Beziehungen, weibliche Errungenschaften der Handwerkskunst aber auch die kleinen Nebensächlichkeiten des Lebens, interessieren mich ebenso wie Ungerechtigkeit und Willkür. Als Bestandsaufnahme des Alltäglichen reflektieren meine Arbeiten aktuelle Themen der Zeit.
Ich verwende vertraute Dinge - Wäschestücke, Gedanken, Wörter... mit denen der Betrachter bestimmte Situationen oder Erlebnisse verbindet. Diese individuellen Sichtweisen demontiere ich, indem ich das Material in eine neue Situation bringe. Vertrautes erscheint in einem neuen Kontext. Die Gegenstände führen so zu einer Reflexion über die Dinge und deren Bezug zur kulturellen Erinnerung des Einzelnen.

 

Ich wasche meine Hände in Unschuld

In der Arbeit „Ich wasche meine Hände in Unschuld“ verwende ich den Nachlass einer jüdischen Frau, die einen Karton voll Wäschestücke im Keller eines Wohnhauses in Veitshöchheim bei Würzburg, zur Aufbewahrung hinterließ. Die Wäschestücke wurden nie mehr abgeholt.
 
Eines der Laken hängt auf einer Wäscheleine und es wird darauf ein Video projiziert, auf dem Hände zu sehen sind, die sich mit Seife und Wasser waschen. Darunter das Bündel gestapelter, weißer Wäsche.

Das Video wird im Loop gezeigt – eine ständige Wiederholung.

 

Himmel und Hölle

Installation aus unterschiedlich großen – von 3x3cm bis 300x300cm – weißen Papierquadraten, die gefaltet werden.  Die Größe der Installation wird dem Raum angepasst

Diese Faltarbeit aus unterschiedlich kleinen und großen quadratischen Papierbögen, die in der Größe von 10 x 10 cm bis 3 x 3 m variieren, werden zu dem jedermann bekannten Kinderspiel gefaltet.

Kindheitserinnerungen werden geweckt,  der Betrachter taucht ein in vertraute, bekannte, positiv belegte Bilder. Durch die Größe der Arbeit findet hier eine regelrechte Entfremdung dieses Faltspiels aus Kindertagen statt und setzt es in eine neue, ungewohnte  Situation.

Die einzelnen Papierobjekte mit ihren Zacken, Spitzen und weiten Öffnungen, erinnern an Eisberge, Gebirgslandschaften oder auch rätselhafte Formationen. Fast wirken sie etwas bedrohlich, verschieben die uns sonst gängigen Dimensionen und ziehen den Betrachter sogleich in ihren Bann.

Öffnungszeiten & Termine 2016

Öffnungszeiten zum Vergrößern bitte anklicken!

Besucher seit 30.10.2015 / 01:00 Uhr:

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